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Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte haben wir mal gehört. Schau dir an, was sich hinter der Rennleitung #110 verbirgt...

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Saisonabschluss der Rennleitung#110 mit Dunn-Racing

Der Ring – Die Gefährten

13. Oktober 2012 – in New Mexico bereitet sich Felix Baumgartner auf seinen Rekordsprung vom Rande des Weltalls vor. Doch auch in der Eifel stellt sich ein Mann seinem Schicksal: Rennkommissar Rick Lowag hat noch eine Rechnung mit dem GP-Kurs am Nürburgring offen. Bei zwei vorangegangenen Begegnungen hatte er herbe Niederlagen hinnehmen müssen. Zwei Stürze bei zwei Einsätzen sind nicht gerade vertrauensbildende Maßnahmen.

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So hatte das Jahr beim „Anlassen“ am 1. April nicht gut begonnen. Auf frostkaltem Asphalt war er bereits in der ersten Kurve zu Boden gegangen. Zum Saisonabschluss wollte er diese Scharte auswetzen.
Dunn-Racing hatte neben ambitionierten Sportbikern auch Auto-Racer und Rennkarts zu drei abwechslungsreichen Gruppen formiert. Anfängliche Skepsis gegenüber den Vierrädrigen legte sich schnell und so startete die Rennleitung#110 mit den Freunden&Helfern in Box Nummer 3 zum Training auf der 02Kurzanbindung. Wie bei allen anderen Veranstaltungen hatten diejenigen, die mit dem Hinweis auf das Rennleitungs- Projekt ihre Teilnahme buchten, einen kostenlosen Platz in der Box sicher. Nicht zu unterschätzen wenn die Außentemperatur einstellig bleibt und damit auch reichlich Steckdosenplätze für Heizdecken zur Verfügung stehen.

Mit jedem der sechs Turns wurden die Rennleitungs-Jungs flotter und schon bald war nur noch eine Hand voll echter Profi-Racer schneller. Aber wichtiger als Rundezeiten war an diesem Tag unbeschadet in den Feierabend zu kommen, denn aufgrund des kältebedingt niedrigen Gripniveau war die Havariequote hoch. Jedoch sind keine ernsthaften Verletzungen zu beklagen und in den eigenen Reihen gab es gar keinen Sturz zu vermelden.

Ohne Abzüge konnte so die ganze Fahrercrew und die anderen Mitglieder, die extra zur Jahreshauptversammlung und der anschließenden Saisonabschlussparty an den Ring gekommen waren, zum gemütlichen Teil übergehen.
Nach einem legendären Abendessen in der ebenso legendären „Pistenklause“ in Nürburg feierten wir mit Michael Dunn & Team noch bis spät in die Nacht in einer VIP-Lounge im „Eifelstadl“.

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Die Rennleitung#110 bedankt sich bei allen Mitglieder für dieses gelungenen Wochenende und speziell bei unserem Partner Dunn-Racing, mit dem wir gerne wieder 2013 aufzynden.


„Champions-Day“ fällt ins Wasser

rickDass jede Serie einmal reißen muss, sollte die Rennleitung#110 am 25. September am Hockenheimring erfahren. Eigentlich hatten wir jeher bei unseren Veranstaltungen Sonnenschein gepachtet und waren von Niederschlägen jeglicher Art verschont geblieben. So standen die Vorzeichen für den so genannten „Champions-Day“, einer Veranstaltung im Rahmen eines „Toni Mang-Trainings“ am Hockenheimring, eigentlich auf einen schönen Tag. Der erste Trainingstag, noch ohne offizielle Beteiligung der Rennkommissare, hatte mit Hitze und starken Windböen schon einige Anstrengungen parat und so blickte man positiv am nächsten Tag zum bewölkten jedoch windstillen Himmel.

Das kurz vor der Mittagspause der Himmel zu weinen begann kann durchaus dem traurigen Ausbleiben eines besonderen Gastbesuchs zugeschrieben werden. Bis zuletzt hatte man sich geringe Chancen auf eine Teilnahme unseres MotoGP-Helden Stefan Bradl ausgerechnet, der im Rahmen einer Kooperation mit Honda Deutschland seine Replika der CBR600F im LCR-Look vorstellen sollte. Der Rennfahrer und die Honda-Offiziellen mussten sich jedoch entschuldigen, ließen sich aber nicht lumpen und schickten exklusiv für die Teilnehmer der Rennleitung#110 eine exklusive „Bradl-Edition“ und einen top-aktuelle Fireblade als kostenlose Testrides. So blieb Toni Mang an diesem Tag der einzige Weltmeister im Fahrerlager und es war schon ein besonderes Erlebnis mit ihm gemeinsam auf der Strecke unterwegs zu sein.

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Die Honda-Maschinen konnten indes von den Trainingsgästen kostenlos und ausgiebig getestet werden und das Angebot fand großen Zuspruch, ebenso wie die CBR600F, der sicherlich kaum einer solch eine gute Performance zugetraut hätte. Sicherlich eher ein Alltagsmotorrad, steht die „Goof“ in der langen Tradition als Gebrauchsfahrzeug auch für den einen oder anderen Trackday gut zu sein. Und die CBR1000RR mit C-ABS, aber ohne Traktionskontrolle überzeugte die Testfahrer 03auch im Nassen – „Total Control“ ist hier wirklich nicht nur ein leeres Versprechen. Das Ansprechverhalten des Vierzylinders und die gute Rückmeldung der Bereifung und ein transparentes Fahrwerk lassen den routinierten Fahrer immer rechtzeitig auf drohende Ausrutscher reagieren.

„Rennkommissar“ Rick Lowag drehte noch am Vormittag mit seinen Schützlingen in drei von vier Gruppen seine Runden und kam so schon vor dem traurigen Abbruch auf eine stattliche Kilometerleistung. So war es dann letztlich nur ein halber, aber dennoch schöner Trainingstag für alle Beteiligten.

Der Dank der Rennleitung#110 gebührt Honda Deutschland und Speer Racing für die Kooperation.





Waldhessen Trophy 2012

Ein unvergessliches Wochenende

„Eine Rallye, organisiert durch die Rennleitung#110???“

Als ich das gelesen habe stand direkt für mich fest: „Da bin ich dabei!“ Da die meisten Events der Rennleitung#110 eher im südlichen Teil Deutschlands stattfinden, war ich sehr begeistert zu lesen, dass es nun endlich ein Highlight der Rennleitung#110 in Hessen gibt.

trophy 002Man kann sich wohl nicht annähernd vorstellen, welche Vorbereitungen für ein solches Event notwenig sind, deshalb möchte ich mich als erstes an dieser Stelle nochmal ganz herzlich bei dem gesamten Organisationsteam und den Helfern, die für den nahezu perfekten Ablauf gesorgt haben, bedanken. Jens Krannich und seine Frau Yuliya sind das beste Beispiel, dass man auch ganz ohne Motorrad in die Rennleitung#110-Familie integriert wird. Bei der Rennleitung#110 wird einfach jeder herzlich aufgenommen!

Nach langem Warten war es endlich so weit. Am Abend des 31.08.2012 trafen die ersten Teilnehmer der „Waldhessen Trophy 2012“ im Motel „Roadhuese-Kirchheim“ ein. Nachdem die Bikes geparkt waren und das Gepäck auf die Zimmer gebracht war, trafen wir uns im Restaurant des Motels, um uns gemeinsam bei gutem Essen und Getränken auf den nächsten Morgen vorzubereiten.

Am frühen Samstagmorgen trafen die restlichen Teilnehmer ein und nach einem ausgiebigen Frühstück ging es um 8:30 Uhr zur Fahrerbesprechung. Endlich ging es los, wir wurden noch einmal ausdrücklich von Jens Krannich und Peter Göb darauf hingewiesen, dass es bei der Rallye nicht um Geschwindigkeit geht, sondern, dass es sich um eine gemütliche Ausfahrt mit Hindernissen handelt. Nach der Einweisung bekamen wir unsere Startnummern mit den jeweiligen Startzeiten und den langerwarteten Aufgabenzettel. Direkt beim ersten Lesen wurde mir klar, dass selbst ich, die sich in der Gegend um Kirchheim gar nicht auskennt, mit dieser Wegbeschreibung alles finden werde. Somit war die Frage des Heimvorteils gleich geklärt.

trophy 003Pünktlich um 10:00 Uhr schickte Landrat Dr. Karl Ernst Schmidt den ersten Starter auf die 93 km lange Strecke voller interessanter Aufgaben. Im 5-Minuten Takt starteten die Fahrer nun zu Ihren Aufgaben. Alles begann mit einem Test der Aufmerksamkeit, vorbei am Campingplatz Seepark. Dort konnten/sollten wir eine Eisenbahn sehen. Nachdem man die erste Aufgabe gemeistert hatte, ging es weiter in Richtung eines Sportgeländes mit Löchern. Wenn man die L3294 in Richtung Oberaula aufmerksam verfolgte konnte man feststellen, dass hier nach einem Golfplatz gefragt wurde. Danach wurde es schon etwas anspruchsvoller. Wir mussten auf einen Waldparkplatz abbiegen und dort erwarteten uns 2 Helfer, die testen wollten, wie gut wir schätzen können. Wir mussten von einiger Entfernung aus bei 3 Balken erraten, welcher wohl die berühmten 20 cm hat. Doch damit nicht genug, wir sahen in der gleichen Entfernung ein Glas, welches mit Kaffeebohnen gefühlt war, und sollten nun schätzen wieviel Bohnen sich in dem Glas befinden. Wie sich später herausstellte, ging hier das Empfinden der Menge recht weit auseinander. Von etwas über 100 Bohnen bis weit über 4000 Bohnen wurde alles geschätzt. Nach dieser doch sehr interessanten, und am Ende auch entscheidenden Aufgabe ging es weiter durch den Wald, vorbei an Schwarzenborn. Hier sollten wir unsere nächste Aufgabe lösen, die da fragte, an welchem Übungsgelände die schöne Strecke vorbei geht. Wer irgenwie einmal etwas mit der Bundeswahr zu tun hatte konnte diese Frage ohne lnage zu überlegen beantworten. Danach wurde es etwas knifflig. Die Wegbeschreibung führte uns einen Berg hinauf und wer nicht richtig las, war ganz schnell mal falsch abgebogen, denn wir sollten bis zum Ende des Berges fahren und oben angekommen noch 600m bis zu einem Hotel mit Turm. Und wie könnte es anders sein, an dem Ort mit einem alten Turm mussten wir auf die Suche nach der Tafel mit dem Baujahr des Turmes gehen. Als Nächstes war auf unserer Routenbeschreibung zu lesen, dass unser zweites Frühstück auf uns wartet. Jedoch, wie könnte es anders sein, ohne Fleiß kein Preis. Die Route führte uns zu einem Schützenverein und bevor wir unser zweites Frühstück genießen durften, war unsere Treffsicherheit gefragt. Jeder hatte 6 Schuss mit einem Kleinkalibergewehr und musste versuchen die meisten Punkte auf einer Glücksscheibe zu erzielen. Frisch gestärkt ging es dann zur nächsten Prüfung. Mitten im Wald standen 2 Helfer der Feuerwehr für uns bereit und wollten unseren Riechsinn testen. Zuerst hatten wir 3 Gläser, die wie sich rausstellte mit Benzin, RedBull und Diesel gefüllt waren und dann standen wir vor 3 Kräuterpflanzen und mussten erraten um welche Gewächse es sich hierbei wohl handelt. Zur Belohnung ging es danach auf eine traumhafte und kurvenreiche Strecke durch den Wald nach Bad Hersfeld.

trophy 001Hier sollten wir unsere Kenntnisse im Falle eines Unfalls unter Beweis stellen. Zuerst mussten wir die korrekte Reihenfolge beim Eintreffen am Unfallort erklären und danach stellte man uns die oft diskutierte Frage, ob man bei einem Unfall dem Verletzten den Helm abnimmt oder ihn anlässt. Die beiden Sanitäter vorort erklärten uns dann, dass man sobald man alleine ist nur im äußersten Notfall einen Helm abnehmen sollte, da man alleine nicht die Kraft hat den Verletzten ausreichend zu stabilisieren. Nach dieser sehr interessanten Belehrung ging es zur vorletzten Aufgabe, diese stand ganz unter dem Motto „Wer sein Motorrad liebt, der schiebt!“ kurz vorm Ziel mussten wir an einem Parkplatz anhalten. Hier konnten wir unsere Kräfte unter Beweis stellen, denn wir mussten auf einer abgesteckten Strecke unser Motorrad auf Zeit schieben. Selbstverständlich ging es ein wenig bergauf, sonst wäre diese Übung viel zu leicht gewesen. Nach der getanen Arbeit wurden wir von den Helfern auf unser Wissen aus der Führerscheinprüfung getestet. Man stellte uns die Frage, wie lange wohl der Bremsweg bei 60 km/h sei. Hier stellte sich heraus, dass bei den meisten die Führerscheinprüfung schon einge Zeit zurück liegt. Nun war es fast geschafft, die letzte Aufgabe erwartete uns, nachdem wir bereits das Ziel im Motel erreicht hatten. Yuliya, teilte uns mit, dass wir jedoch mit der letzten Aufgabe warten, bis alle Teilnehmer zurück sind. Nachdem auch der letzte Teilnehmer unfallfrei von der Rallye zurück ins Motel kam wurde uns schnell klar, warum. Wir sollten alle etwas zum Lachen bekommen. Peter Göb baute auf dem Parkplatz des Motels eine Reihe mit 8 Pylonen. Bei der letzten Aufgabe kam dann Promille ohne Alkohol ins Spiel. Wir bekamen eine Brille, die uns die Sicht mit 0,8 Promille bei Dunkelheit zeigen sollte. Damit nicht genug! Wir bekamen noch einen Kindertretroller und sollten damit versuchen den Slalom einmal nach oben und wieder zurück fahren ohne die Pylonen zu berühren. Nachdem wir dann unsere Fahrkünste mit Promille unter Beweis gestellt hatten, bekamen wir eine andere Brille, welche uns den Eindruck vermitteln sollte, man hätte 1,3 Promille. Da wir doch einige Polizisten unter uns hatten, war es natürlich strikt untersagt mit 1,3 Promille zufahren, deshalb mussten wir den Parcour zu Fuss zurücklegen, was sich als eine echte Herausforderung darstellte. Als alle Teilnehmer sich der letzten Aufgabe gestellt hatten ging es zum gemütlichen Teil über. Nachdem wir uns alle etwas ausgeruht hatten trafen wir uns um 18:30 Uhr bei strahlendem Sonnenschein auf der Terasse des Motels zum gemeinsamen Abendessen.

trophy 004Gegen 20:00 Uhr war es dann endlich soweit. Jens Krannich begann mit der Ziehung der Startnummern, für die erste Verlosung der Preise. Aufgrund der großen Resonanz der Gewinne war es möglich, das es zwei Runden für die Verlosung gab. Bei der ersten Runde bekam jeder Teilnehmer einen Preis. Nach einer kurzen Pause wurde es dann spannend. Jens gab die Teilnehmer bekannt, welche es aufs Treppchen geschafft hatten. Platz 3 belegten punktgleich mit 820 Punkten Kurt Messer und Michael Adam. Ich dachte ich höre nicht recht als Jens sagte, den 2. Platz hat die einzige Frau, die heute selbst gefahren ist, belegt. Ich hatte mir mit 824 Punkten tatsächlich den 2.Platz gesichert. Ebenfalls wie die beiden Herren auf Platz 3 erhielt ich einen Pokal, einen Blumenstrauß, eine Urkunde und eine Flasche Glitter&Gold. Sieger des Skorpion-Helms und somit Platz 1 wurde Gerhard Otto. Damit nicht genug. Es kam noch zu der Verlosung der Hauptpreise, welche unter anderem ein weiterer Helm, ein Motorradständer, Karten für die GP nächstes Jahr am Sachsenring und diverse Tankgutscheine waren. Nachdem alle Teilnehmer glücklich mit ihren Preisen waren fing die Liveband an zu spielen. Den Tag konnten wir so mit guter Musik und den eigens für das Event kreiirten Cocktails namens „Racie“, „BurnOut“, „Auftanken“ und „Boxenstop“  entspannt ausklingen gelassen.

Den Abschluss, fand das mit Sicherheit unvergesslichen Wochenende, am Sonntagmorgen bei einem gemeinsamen Frühstück.

Für mich steht fest: „Waldhessen Trophy 2013“, Ich bin dabei!!!


Schräge Gefühle - Schräglagentraining

Kennt ihr die 3 G-Punkte beim Motorradfahren?
Wir, die Teilnehmerinnen der "Schrägen Gefühle" sind uns nun sicher, Max Würschum - „Godfather of Schräglage“ kennt sie. Wir waren eingeladen am ersten Samstag im Juni, genau diese kennenzulernen und zu er"fahren":

Geschmeidigkeit & Genauigkeit vor Geschwindigkeit!

Das war nur einer der Leitsprüche, den wir uns bei dieser Veranstaltung in Starzach, bei Horb am Necker, nicht nur einprägten, sondern tatsächlich auch umsetzten.

Bei strahlendem Himmel trafen alle Teilnehmerinnen voller Vorfreude mit etwas Aufregung im Gepäck am vereinbarten Treffpunkt ein. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde und ein paar einleitenden Sätzen von Max ("Seid ihr motiviert? Ich möchte, dass ihr die absolute Bereitschaft habt, heute und hier etwas zu lernen!"), stiegen wir mit hohen Erwartungen und extrem motiviert auf die Motorräder, um sogleich zu der ersten Übung zu fahren.

Auf der Fahrt dorthin fuhren wir in einer Reihe Max hinterher. Alle paar km gab Max ein Handzeichen, auf das sich das Mädel direkt
hinter ihm mit Blinker rechts nach hinten fallen lies. So hatte er bereits auf den ersten Kilometern die Gelegenheit bestimmte
"Unarten" und "Macken" festzustellen, die bei erster Gelegenheit gleich angesprochen wurden.

Kaum zehn Minuten später trafen wir an einem großen Parkplatz ein und fanden sowohl das sagenumwobene Auslegermotorrad vor, als auch einen mit Pylonen abgegrenzten Kreis. Hier sollten Schräglagenängste abgebaut, die optimale Blickführung trainiert und die korrekte Körperhaltung gelehrt werden. Der Leitspruch hier ganz klar:       

AOK - Arme, Oberschenkel & Kopf
(danke für die tolle Abkürzung)

Was soviel hieß wie, der kurven-innere Ellbogen sollte locker Richtung inneren Oberschenkel gebeugt werden und der Blick musste stets ein Viertel bis eine Hälfte im Kreis voraus gerichtet werden. Hierbei war wichtig den Kopf oben zu halten.

Nachdem sich die erste, mutige Freiwillige gemeldet hatte wurden die angesprochenen Punkte direkt im "Kreisel" umgesetzt. Jede Teilnehmerin hatte nun die Möglichkeit auf dem Auslegermotorrad entsprechend Runden zu drehen und die Tipps von Max wie "Arm beugen", "Köpfchen hoch", "Locker bleiben, nicht verkrampfen" zu empfangen und zu trainieren. Diese einmalige Chance wurde von allen Teilnehmerinnen genutzt. Während man auf dem Motorrad seine Runden drehte gab es nur noch den KREIS, das MOTORRAD und MAX! Alles andere um einen herum wurde komplett ausgeblendet.

Nach regem Erfahrungsaustausch zwischen den Mädels, vielen wertvollen Tipps und jeder Menge Stolz machten wir uns unter Beobachtung von Max auf den Weg Richtung Parkplatz Nr. 2. 

Dort angekommen kniete Max vor uns (!) und malte mit Kreide eine typische Kurve auf den Beton. Mittels diesem schön gezeichneten Schaubild vermittelte er uns die korrekte Fahrlinie in einer Kurve. Hier auch ganz klar wieder ein Leitsatz, der uns immer im Gedächtnis bleiben sollte:

"Umso später ihr den Einlenkpunkt setzt, umso SICHERER  kommt ihr durch die Kurve und umso BESSER und vor allem FRÜHER sieht euch der Gegenverkehr! Haltet den Kopf stets nach oben, so habt ihr den kompletten Blick in der Kurve und ihr erlebt keine bösen Überraschungen."

Ebenso wurde über den korrekten Bremsvorgang gesprochen und diskutiert, auch hier sah man einige "Aha - Effekte“ in den Gesichtern der Teilnehmerinnen.

 

Anschließend sollten wir die selbe Schräglagenübung fahren, allerdings OHNE Ausleger und mit EIGENEM Motorrad. Auf unsere Hinterreifen wurden Kreidestriche gezeichnet, mit dem Ziel diese mit der trainierten Schräglage zu entfernen. Wieder markierte Max einen Kreis, stellte sich in die Mitte und los gings. Jeweils 2 Teilnehmerinnen fuhren gleichzeitig in dem Kreis und folgten den Anweisungen von Max. Immer wieder rief man sich "AOK" ins Gedächtnis und hörte von Max "Mädels, ich will euch lachen sehen!"
Und siehe da - es klappte!  Auch die Kreidestriche waren quasi weg.

Unendlich lange hätte diese Übung weiter gehen können, allerdings hatten wir noch etwas vor. Nach ein paar Brems- und Schrittgeschwindigkeits- übungen bildeten wir wieder unsere gewohnte Reihe und folgten unserem Trainer.

Die letzte Übung sollte alle noch bestehende "Macken" und Fehler aufdecken – die Videoaufzeichnung!

In der Nähe der Nagoldtalsperre machten wir uns mit ein paar nicht zu unterschätzenden Kurven vertraut, denn hier sollte das Video aufgezeichnet werden. Nach einer kurzen "Lagebesprechung" befestigte Max seine Videokamera und begann uns einzeln hinterher zu fahren und zu filmen. Hier galt: "Genauigkeit vor Geschwindigkeit", kurz gesagt Max wollte die optimale Fahrlinie von uns sehen, die Geschwindigkeit spielte keine Rolle.
Gleichzeitig sollte auf die Blickrichtung, Körperhaltung und Kopfhaltung geachtet werden.
Auch hier fand ein reger Erfahrungsaustausch statt und wir waren uns einig, dürften wir nochmal fahren, würde es uns leichter fallen und wir würden weniger Fehler machen, denn mit einem Max „im Nacken“ fährt es sich doch anders. Als alle Teilnehmerinnen aufge- zeichnet waren, machten wir uns auf zur letzten und gefürchteten Station: Zur Videoanalyse!  Wir waren doch alle etwas nervös, denn nun wussten wir, es kommen die nackten Tatsachen auf den Tisch, bzw. von der Kamera auf den Fernseher.

Dort angekommen bestellten wir uns zur Beruhigung kalte Getränke und warteten auf das jeweilige Urteil von Max. Zuerst sollte jede Teilnehmerin erläutern, wie man sich während des filmens gefühlt hatte und ob man denkt die Fahrlinie eingehalten zu haben. Viele waren der Meinung, dass es nicht immer die optimale Linie war und dies sicherlich ausbaufähig ist. Dennoch waren wir sehr auf das Video gespannt! Nun wurde jedes einzelne Video abgespielt und genauestens analysiert. Interessant war es, seine eigenen Fehler zu erkennen oder auch die Fehler Anderer, oft sah man einen zu früh gewählten Einlenkpunkt oder eine nicht optimale Blickführung. Allerdings war dies nicht in jeder Kurve der Fall, es gab auch Kurven bei denen die Fahrlinie eingehalten wurde, sowie die Kopf- und Körperhaltung perfekt waren. Somit erhielten wir Lob und Tadel und waren mit dem Endergebnis wirklich sehr glücklich!

Im Großen und Ganzen war Max mit uns Mädels sehr zufrieden, auch wenn wir sein Adrenalin des öfteren nach oben pushten. Er wird wissen weshalb ;)
Er erkannte klare Fortschritte der einzelnen Teilnehmerinnen, diese können nun mittels  Einzeltraining bei ihm noch weiter ausgebaut und gefördert werden.

Eins ist sicher, wir hatten sehr viel Spaß, der Lerneffekt war enorm und es schreit förmlich nach einer Wiederholung. Wie haben wir so schön von ihm gelernt: "Bei Regen kann man sich in Trance fahren", daher wird das nächste Training mit Regen gebucht.

Wir werden weiterhin die Worte von Max im Gedächtnis behalten und immer wieder abrufen. Also denkt daran:

"AOK" sowie

"Geschmeidigkeit & Genauigkeit vor Geschwindigkeit"!


Danke Max, für diesen großartigen Tag!

Taste of Track  - - 2012

Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit – nach dem „Anlassen 2012“ auf dem Nürburgring und dem sportlichen „Roll-out“ auf dem Autodrom Grobnik im kroatischen Rijeka, fand bei bestem Wetter die dritte Veranstaltung der Rennleitung #110 auf dem Driving Center Baden (DCB) statt.

Unter dem Motto „Taste of Track“ bot das Team um Rick Lowag Reckstrecken-Neulingen hier die Möglichkeit, ohne Risiko in den Ablauf ein echtes Rennstrecken-Trainings hinein zu schnuppern.

Den Gedanken, mit dem eigenen Motorrad auch mal ein paar Runden abseits des öffentlichen Straßenverkehrs auf einer echten Renn- und Teststrecke zu drehen, haben sicher viele Motorradfahrer. Doch die Mehrzahl wird durch die Frage: „Bin ich für so was überhaupt „schnell“ genug?“ oder einfach nur durch den unbekannten Ablauf abgeschreckt. Häufig überwiegt die Unsicherheit die Neugier und der Wunsch nach einer solchen Veranstaltung wird erst nach langem Überlegen oder sogar nie umgesetzt.

Um den Interessierten diese Ängste zu nehmen und langsam an das Abenteuer Rennstrecke heran zu führen, organisierte die Rennleitung den „Taste of Track“. Den Rahmen für dieses Event sollte das Sportfahrer-Training des Rheintal-MSC e.V. auf dem DCB bieten.

Wie es sich für solch eine Veranstaltung gehört, begann der Tag für die angereisten Schützlinge der Rennleitung bereits um 8:30 Uhr mit der Fahrerbesprechung. Zwar sollten die Teilnehmer des „Taste of Track“ erst am Nachmittag und unter der Obhut der Rennleitungsinstruktoren den Kurs des Baden-Airpark unter die Räder nehmen, aber auch sie mussten natürlich die Flaggenzeichen, das Verhalten auf und an der Strecke sowie den zeitlichen Ablauf kennen.

Bis zum Ende der Fahrerbesprechung gab es also noch keinen Unterschied zwischen den Teilnehmern der Rennleitungsveranstaltung und den Sportfahrern des MSC.

Doch während sich anschließend die erste Gruppe des MSC auf dem 2,77 km langen Kurs des DCB austoben durfte, zog es die Rennleitung und ihre knapp zwanzig Veranstaltungsteilnehmer in den nahegelegenen Schwarzwald.

Denn neben dem Spaß auf der Strecke spielte natürlich auch wieder der Sicherheitsgedanke eine entscheidende Rolle. Ziel der Veranstaltung war es nicht nur, den Angereisten die Angst vor dem Rundkurs zu nehmen, Ihnen so das gefahrlose Austesten des Fahrkönnens zu ermöglichen und somit Sicherheitsreserven zu schaffen. Es sollte auch an grundlegenden Dingen, wie Blickführung, Sitzposition und Linienwahl gearbeitet werden. Dies sind genau die Fähigkeiten, die nicht nur für entspannte und schnelle Runden auf der Rennstrecke wichtig sind, sondern auch für sicheres Fahren im Straßenverkehr eine enorme Bedeutung haben.

Und wo könnte man das besser Trainieren und Analysieren, als auf den kurvenreichen Nebensträßchen des Nordschwarzwaldes?!

Abb. 1 Projekt mit guten Aussichten: Die Teilnehmer beim Theorieteil zum Kurvenfahren

Fachkundige Unterstützung erhielt Organisator Rick Lowag dabei durch Wolfgang Zeller und Klaus Hannemann, den beiden, frisch vom BVDM zertifizierten, Instruktoren der Rennleitung #110. Dank der geschulten Augen der drei Instruktoren und mit Hilfe von Videoanalyse und Verfolgungsfahrten in Fahrlehrer-Manier, konnten schnell einige typische Marotten ausgemacht werden. Doch weiß man erst, worauf man achten muss, sind kleinere Fehler schnell ausgemerzt.

Um einige „Erfahrungen“ reicher, ging es für die Rennstrecken-Novizen dann am frühen Nachmittag wieder zurück zum Baden Airpark.

Endlich Rennasphalt

Nach der Pflicht, unter den Argusaugen der Instruktoren, stand nun endlich die Kür für die Teilnehmer auf dem Programm – ein Turn auf dem anspruchsvollen Kurs des Driving Center Baden.

Nachdem es im Tagesverlauf schon einiges an Kernschrott gegeben hatte und alle Schützlinge der Rennleitung die Veranstaltung unbeschadet überstehen sollten, wurden die Teilnehmer nochmals auf die Regeln bei geführten Runden auf der Rennstrecke eingeschworen und anschließend den Instruktoren in drei Leistungsgruppen zugeteilt.


Abb. 2 Ein letztes Briefing, bevor es auf die Stecke geht

Dann war es endlich soweit. Ein ganzer Turn allein auf dem DCB für die Teilnehmer des „Taste of Track“. Egal, ob BMW R 1200 GS-, Kawasaki Z 1000- oder Honda CBR-Pilot, ob Sonntagsausflügler oder sportlich ambitionierter Landstraßenfahrer, wirklich jedem Stand am Vorstart die Nervosität ins Gesicht geschrieben. Aber auch diese Anspannung, vor den ersten Metern auf der Rennstrecke, macht solche Veranstaltungen so reizvoll.

Abb. 3 Ruhe vor dem Sturm

Abb. 4 Will ich das wirklich??

Nur 15 Minuten später sah die Welt ganz anders aus. Nicht nur, dass allen Teilnehmern, dank der sommerlichen Temperaturen, ordentlich durchgeschwitzt ins Fahrerlager zurückkehrten. Allen Rennstrecken-Frischlingen stand ein breites Grinsen ins Gesicht geschrieben. Noch während man sich aus den Klamotten schälte, wurde über das Erlebte gefachsimpelt und philosophiert. Selbst wenn auch nur ein kleiner Teil der Euphorie in der Erinnerung bleibt, wird es für unsere Teilnehmer wohl nicht das letzte Event dieser Art gewesen sein.


Abb. 5 So sehen glückliche Rennstrecken-Neulinge aus…


Abb. 6 … oder so!

Zu guter Letzt muss sich die Rennleitung #110 nochmals bei allen Gästen und Helfern bedanken, die diesen tollen Tag erst ermöglicht haben. Die gesamte Veranstaltung lief absolut reibungslos und ohne Zwischenfälle ab, was bei einem so heterogenen Teilnehmerfeld sicher nicht selbstverständlich ist.

Großer Dank gilt auch Babett Schneider und dem Team des Rheintal-MSC e.V., die nicht nur wieder ein tolles Event auf die Beine gestellt haben, sondern mit dem Sonder-Turn für die Rennleitungsteilnehmer auch kostbare Fahrzeit einem guten Zweck mit dem Motto „Anständig Fahren“ zur Verfügung gestellt haben. Vielen Dank dafür – wir freuen uns schon auf die nächste Veranstaltung mit euch!

Von Michael Praschak (www.asphalt-süchtig.de)

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Wunderlich-Rallye 2012

Bereits Anfang März, kurz nach Bekanntgabe der Wunderlich-Rallye, die im Rahmen der „Anfahrt 2012“ unseres Partners Wunderlich durchgeführt wurde, hatten sich zwei Mitglieder der Rennleitung#110 die ersten beiden Startplätze gesichert. Gespannt wurden fast täglich die Wetterprognosen abgefragt, immerhin betrug die Anreise nach Sinzig 380km. Allerdings schien Petrus selbst nicht online, denn die Prognosen gingen eher in Richtung kühl und regnerisch.

Doch die Wettergötter wurden bereits bei der Anfahrt am Tag milde gestimmt. Denn auf Höhe der schönen Lorelei regnete es teilweise sehr heftig, obwohl der Kuchen zur Mittagspause in Bad Kreuznach komplett bis auf den letzten Krümel aufgegessen wurde.

Auch in der Nacht regnete es noch in Sinzig, es hieß also Futter in die Jacke knüpfen.

Die erste Tat des Rallye-Morgens: Rollladen hoch – und es schien die Sonne! Futter aus den Jacken, ab zum Frühstück und dann schnell zu Wunderlich nach Sinzig.
Um Punkt 10:00 Uhr wurde direkt auf dem Hof von Wunderlich die Tourenmappeempfangen. Ziel der Rallye war nicht, am schnellstenn wieder am Start/Ziel anzukommen. Tourgenuss sowie das Erkunden des Mittelrheins rund um Sinzig sollten die Hauptrolle hierbei spielen. Geplant war ein Rundkurs mit einer Länge von ca. 130 km, in denen vier Stationen bewältigt werden sollten. In welcher Richtung man den Rundkurs fährt, spielte keine Rolle. Die späteste Rückankunft musste jedoch bis 16:30 Uhr erfolgen, da danach die Bögen der Teilnehmer ausgewertet und um 17:00 die Sieger gekürt werden. Apropos Sieger: Die besten drei Teilnehmer erwarten nicht nur Ruhm und Anerkennung der Besucher der „Anfahrt“, sondern auch noch Gutscheine in Höhe von bis zu 100,- Euro.
Sofort nach Empfang der Unterlagen wurden die ersten Etappen analysiert und siehe da die erste Aufgabenstellung wartete in Dernbach bei den Ludolfs. Handschuhe an, Helm auf, den Schlüssel umgedreht und los in Richtung Dierdorf. Es war uns sehr wichtig Uwe Ludolf, bekannt aus der Fernsehserie „Ludolfs-vier Brüder auf'm Schrottplatz“, zu treffen. Er sei nämlich nur bis Mittags dort.

Kaum 45-Minuten später standen wir vor der ehrwürdigen Kulisse des Anwesens der Ludolfs. Uwe empfing uns sehr herzlich, konnte uns jedoch keinen Tipp zur Bewältigung der ersten Aufgabe geben. Uwe:“ Ich kenne mich nur mit Autokolben, nicht mit Motorradkolben aus.“
Peter, so meinte er, sei im Lager und mit Dreharbeiten für das japanische Fernsehen beschäftigt und Manni sei unterwegs. Später hätten sie noch einen Auftritt in einer Disco, denn sie haben mittlerweile 5 Partysongs produziert. Die Ludolfs seien auch weit über Deutschlands Grenzen, sogar bis nach Asien sehr berühmt, so Uwe.

Doch nun zur ersten Aufgabe, diese bestand darin das Gewicht eines Kolbens einer BMW R 1200GS HP2 abzuschätzen. Unsere Schätzungen lagen zwischen 635 und 589 Gramm.
Durch beschauliche Dörfer und Wälder erreichten wir das zweite Ziel, das Hotel Strand-Café in Roßbach an der schönen Wied gelegen. Direkt neben dem schönen Fluss erwartete uns die Bewältigung der zweiten Aufgabe: Ein profilloser Rennreifen thronte auf einem Podest. Die Teilnehmer mussten abschätzen, wie viele Kilometer dieser Reifen vom Fahrer hart hergenommen wurde (Anmerkung: Die Schätzungen lagen zwischen 9 und 20.000km!!!). Da man sich nicht so schnell einigen konnte, ließen wir uns auf der Terrasse von der Sonne, einem Kaffee, einem leckeren Stück Kuchen unter den müden Augen „Pennys“, dem Hund des Inhabers, verwöhnen. Unsere Schätzungen lagen hier zwischen 87 und 95 Kilometern, dank des Telefonjokers Ricky!!! Die korrekte Laufleistung des Reifens betrug 100 km.
Bestimmt zwei Stunden später konnten wir uns nur schwer von unseren bequemen Stühlen lösen, um uns wieder in die Jacken und Helme zu zwängen. Zuvor hatten wir noch die Tour zur dritten Etappe nach Erpel am Rhein, geplant.

Vorbei an kleinen Schlösschen und schönen Ortschaften schlängelten wir uns gemütlich in Richtung Rhein, die Sonne in unserem Rücken.

Angekommen am „Erpeler Ley“ am Fuße des Rheins, das im Übrigen 20 Millionen Jahre alt ist und sich 191m über Normal Null erhebt, hatten wir einen wunderschönen Blick auf die Stadt Erpel, Linz a. R., Kasbach, Remagen und die Eiffel.

Bei Station drei mussten die Teilnehmer abschätzen, wie weit die Brückentürme der berühmten „Brücke von Remagen“ links und rechts neben der Eisenbahnspur, auseinander sind. Die Brücke wurde im zweiten Weltkrieg zerstört, übrig geblieben sind jeweils die Brückentürme an den Rheinufern, die sich mahnend wie Finger aus dem Boden erheben.
Die Angaben mussten in ganzen Metern abgeschätzt werden, dies jedoch hatten wir im Eifer des Gefechts überlesen. Als Referenzwerte dienten uns Fahrräder, die an den Mahnmalen vorbei fuhren. [Grobe Rechnung: 6 Fahrräder (je ca. 1,50m) = 9,0m]

Unsere Schätzungen lagen hier zwischen 8,4 und 9,5 Metern. Die richtige Entfernung lag bei 10 Metern.

Gerne wären wir noch an diesem schönen Ort geblieben, doch die Zeit war schon fortgeschritten. Wir mussten in unsere letzte Etappe noch das Übersetzen an das andere Rheinufer via Fähre ein berechnen.

Auf der anderen Rheinseite angekommen waren es nur noch wenige Kilometer bis zum Start/Ziel bei Wunderlich.

Dort erwartete uns die vierte und somit letzte Aufgabe. An einer langen Schraube mussten insgesamt fünf Muttern aufgedreht werden. Nur diesmal musste es schnell gehen. Unsere Zeiten lagen zwischen 22 Sekunden und 34 Sekunden. Der Sieger, im Übrigen ein Werkzeugmacher, schaffte es in sagenhaften 12 Sekunden!!!
Erlöst von der nervenaufreibenden Aufgabe gönnten wir uns endlich gekühlte Getränke und die Benzingespräche konnten beginnen.

Ein Blick in den Verkaufsraum von Wunderlich inkl. Einkauf und Einlösung der Teilnahmegutscheine (jeder Rallye-Teilnehmer bekam einen 10,- Euro Gutschein, ebenso erhielten alle Einkäufer 10% Rabatt) und eine Currywurst später wurden auch schon die Gewinner verkündet. Leider fand man uns nicht unter den ersten Drei, was jedoch zweitrangig war. Die Rallye hatte uns sehr viel Spaß gemacht. Sie war sehr gut organisiert und die Tour war ein Genuss. Gerne besuchen wir die Anfahrt der Firma Wunderlich nächstes Jahr wieder.

Danke an die Wettergötter, es war entgegen aller Wetterunken trocken und sonnig, mit Temperaturen über 30°C. Das warme Futter lag gut im Hotelzimmer und wir freuten uns auf den 2. Tag bei Wunderlich - Sonntag: Stände von Partnerfirmen, Live Musik und einer spektakulär atemberaubenden Show von Chris Pfeiffer mit seiner BMW F800R.

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Anlassen 2012 mit der Rennleitung#110 und Dunn-Racing

Nachdem das "Anlassen" 2011 der Startschuss in eine ungewisse Zukunft für das Projekt Rennleitung#110 war, ziehen die "Rennkommissare" Peter Göb und Rick Lowag ein positives Resumé der Neuauflage in diesem Jahr.
Mehr als 3-mal soviele Leute waren der Einladung der sportbikenden Polizisten an den Nürburgring gefolgt und gemeinsam mit Trainingspartner DUNN-RACING konnte man allen Beteiligten einiges bieten.

Gleich ob als Teilnehmer des Instruktoren- und Sportfahrertrainings auf der GP-Strecke oder einfach als Besucher der Traditionsveranstaltung rund um den traditionellen Korso durch die "Grüne Hölle" oder bei Schnupperfahrten unter professioneller Anleitung - Freunde&Helfer der Rennleitung#110 waren rundum zufrieden.
Wieder einmal war das Feriendorf Lindner unser Basislager gewesen und wir sind zuversichtlich, dass es in den nächsten Jahren anlass(en)bezogen "Rennleitungs-Village" heißen wird.
Nachteilig hatte sich lediglich das typisch nasskalte Eifelwetter am Samstag auf die Stimmung ausgewirkt. Eine geplante Insider-Ausfahrt fiel "ins Wasser" und so blieb nur ein Zuschauerbesuch beim Langstreckenrennen der Vierradfraktion zur Unterhaltung.

Am Trainingssonntag hielt dann wieder das Wetterglück der Rennleitung#110 einkehr und die Frühaufsteher am Ring erwartete ein wolkenloser blauer Himmel. Leider auch eisige Temperaturen, was sich negativ auf den Grip auswirkte. Trotz aller (eigenen) warnenden Worte, wurde dies dem 1. Vorsitzenden Rick Lowag zum Verhängnis. Er grundierte eine nagelneue BMW S1000RR bereits beim Einlenken in die erste Kurve und bewies damit eindrucksvoll, dass alle elektronischen Helfer nicht die Physik außer Kraft setzen könnten. Nachhaltig beeindruckt von dieser Vorführung waren die Trainierenden vorgewarnt und konnten sich vorsichtig an den Fahrspass auf der Rundstrecke heran tasten.
Trotz schwierigster Bedinungen gab es dann doch weniger Ausfälle als befürchtet und durch das Ausbleiben des kalten Eifelwindes wurden auch im Tagesverlauf angenehme Temperaturen erreicht, so dass bei Sonnenschein der göttliche Segen empfangen und über die Norschleife gefahren werden konnte.

Am Ende des Tages fand man ausnahmlos lächelnde Gesichter vor und jeder sprach von einer gelungenen Veranstaltung. Auch wenn wir in diesem Jahr auf die Unterstützung der Polizei Adenau verzichten mussten. Unsere Freunde vom "Zweirad-Team Nürburgring" waren von der übergeordneten Dienststelle aus dem Einsatz genommen worden. Wir hoffen aber, dass im kommenden Jahr Hauptkommissar Werner Arenz und Team wieder im Sattel sitzen werden und gemeinsam mit uns fahren können.

Die Rennleitungs-Saison 2012 hat also gut angefangen und wir hoffen auf noch viele solche "Anlässe"!
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Motorradmesse

Rennleitung auf der Messe am Bodensee

dortmundWieder einmal war der Messebesuch (Bodensee) der Rennleitung erfolgreich. Wir konnten viele Gespräche führen, durften viel Interesse bei Besuchern wecken und haben uns sehr nett unterhalten könnten. Ein besonderer Dank geht an Micha und Dani, die uns das gesamte Wochenende vertreten haben. Auch Rick hat uns mal wieder mit seiner perfekten Planung begeistert, so dass wir ein reibungsloses Messewochenende erleben durften. Weiterhin wurden wir vertreten durch Anni, Nick, Klaus und Dom.
VIELEN DANK an alle, die unseren Stand auf der Motorradwelt Bodensee besucht haben.

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